27.05.2012

WBS 70 - Schön ist die Jugendzeit bei OFFDresden im Societaetstheater


 Foto: jsn media-art

WBS 70 -  Schön ist die Jugendzeit

Wie sind wir zu denen geworden, die wir heute sind?
Ein Junge im ostdeutschen Plattenbau sucht nach dem Sinn des Lebens. Er steht zwischen seinen Eltern, die sich trennen und balanciert auf dem schmalen Grat zwischen Kindheitsträumen und einem brüchigen Alltag.
Performance   Heiki Ikkola
Live-Musik    Frieder Zimmermann
Licht         Beate Oxenfahrt

Wir danken Sabine Köhler, Anne Klein, Janny Fuchs, Kerstin Behrens und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

01.06.2012 um 20.00 Uhr
Gutmann-Saal im Societaetstheater Dresden

07.05.2012

FREAKS im Wendland und auf Schloss Batzdorf

Im letzten Jahr haben wir uns in das Wendland verliebt, und so spielen wir auch in diesem Jahr bei der Kulturellen Landpartie, auch wenn wir zwischen Proben und eigener Festivalvorbereitung nur wenig Zeit haben.


FREAKSHOW - The Best In Town
17. - 19.Mai 2012 um 21.00 Uhr
Raum2 Neu-Tramm

Die Geschwister Grimmig spielen
DER WOLF UND DIE SIEBEN GEISSLEIN
18. - 20.Mai 2012 um 18.00 Uhr
Raum2 Neu-Tramm
26.Mai 2012 um 12.00 und 15.00 Uhr
Elbvielharmonie Hitzacker

Die FREAKSHOW gibt es zudem bei den Pfingstspielen auf Schloss Batzdorf zu sehen:
Pfingstmontag, 28.05.2012 um 20.00 Uhr im alten Tonnengewölbe.

23.04.2012

Theaterrummel nach Bildern von Joan Miró


Nach der Produktion "Ente, Tod und Tulpe" ist dies die zweite Arbeit mit der Schauspielerin Martina Couturier.
Die Bilder von Joan Miró werden zur Landkarte für eine Reise durch die Heimat des Malers, durch seinen Kopf, entlang an den Linien seiner Bildern, inspiriert von den abstrusen Titeln, die er Ihnen gab. Begegnungen mit dem Fremden werden zum Türöffner in eine Welt der Zeichen, Mirakel und Poesie.

Guten Tag, wo ist mein Fuß?
Ein Theater-Rummel nach Bildern von Joan Miró
 
Produktion und Schauspiel: Martina Couturier
Regie und Bühne: Heiki Ikkola
Objekte und Kostüme: Sabine Köhler
Tanz: Jule Oeft
Musik: Frieder Zimmermann

Voraufführungen am 04./05.Mai 2012 in der Brotfabrik Bonn
Premiere am 12./13.Mai 2012 um 16 Uhr im Theater o.N. Berlin
Weitere Vorstellungen: 
20.Mai 2012 um 16.00 Uhr - Weites Theater Berlin
22./23.Mai 2012 um 10.00 Uhr - Weites Theater Berlin
12.-14.Juni 2012 um 10.00 Uhr - Schaubude Berlin
16./17.Juni 2012 um 15.00 Uhr - Schaubude Berlin
08.Juli 2012 um 15.00 / 17.00 Uhr - 15.Scheune Schaubuden Sommer Dresden

01.04.2012

FREAKSHOW zu Gast in Jim Whitings BIMBOTOWN

Bimbotown-Party in Leipzig
07.April 2012 ab 22.00 Uhr

Freaks treffen Freaks - Freaks und Fremde sind am Ostersamstag zu Gast im legendären Bimbotown in der Alten Baumwollspinnerei in Leipzig. Jim Whiting öffnet wieder für eine Nacht die Tore zu seinem Spielplatz und lädt ein, auf meschenfressenden Sofas Platz zu nehmen, auf fahrenden Betten durch die Nacht zu sausen und ein Gruppenschaumbad in seiner Badewannen-Kaskade zu nehmen. Neben FREAKSHOW - The Best In Town gibts BEER PORK & PUNKROCK mit The rock-it Sideshow, den Friseur und Sensenmann Andrew Bailey und Manolinen-Punk mit KAPAIKOS. 

Auf nach Leipzig!

23.03.2012

Geschwister Grimmig - Märchen für die neue Generation

Unter dem Label "Geschwister Grimmig" bringt die Cie. FREAKS UND FREMDE neben ihren großen Produktionen regelmäßig kleine feine Märchen-Adaptionen heraus, die sie insbesondere für ihr Dresdner Publikum im Pieschener Eselnest und in der Dresdner Neustadt entwickelt. Mit schnellem Federstrich, einem Anflug von Anarchie und Hingabe zu den Grimmschen Plots entstehen Märchenversionen, die zwischen neuer Lesart und altbekannter Geschichte etwas Neues aufscheinen lassen. 
An diesem Wochenende spielen die Geschwister Grimmig "Hänsel und Gretel - Eine Anleitung für das Verlaufen im Wald".
Es spielen: Hanno Wuckasch, Frieder Zimmermann und Heiki Ikkola.

 Die Geschwister Grimmig im Frühling:
24.03.2012 um 16 Uhr / Eselnest Dresden-Pieschen
Hänsel und Gretel
25.03.2012 um 16 Uhr / Weltecho Chemnitz
Hänsel und Gretel
28.03.2012 um 11.30 Uhr / Kinderkulturbörse Pforzheim
Der Wolf und die sieben Geisslein
15.04.2012 um 16 Uhr / Weltecho Chemnitz
Rotkäppchen und der Wolf
18.-20.05.2012 um 18 Uhr / Kulturelle Landpartie Wendland Neu-Tramm
Der Wolf und die sieben Geisslein
26.05.2012 um 12 und 15 Uhr / Kulturelle Landpartie Wendland Hitzacker
Der Wolf und die sieben Geisslein

01.03.2012

Der Traumschlüssel auf Reisen

Unsere Theaterreise nach Bildern des belgischen Surrealisten René Magritte DER TRAUMSCHLÜSSEL ist im März in Dresden, beim Festival Starke Stücke Rhein-Main und in Bonn zu sehen.

Foto: JSN media-art

04./05.03.2012 um 16.00 Uhr / 10.00 Uhr
tjg. theater junge generation
13.03.2012 um 11.00 Uhr und 16.00 Uhr
Bürgerhaus Dreieich-Sprendlingen
18./19.03.2012 um 16.00 Uhr 
Brotfabrik Bonn

Ein Himmel zum Trinken.
Magritte als Theater: Die gelungene Uraufführung „Der Traumschlüssel“ am tjg.
Eine Hand erscheint über einem weißen Riesen-Ei. Die Hand erzeugt ein pochendes Geräusch, die Finger spreizen sich. Ein Küken will schlüpfen und seine Flügel trocknen. Das Ei wird umgedreht: ein Mann  hockt darin. Er steckt den Kopf heraus. Nein, er ist sich nicht sicher, was er von der Welt halten soll. Dann wagt er die ersten Schritte, stößt an und stolpert, aber neugierig geht er weiter …
So beginnt die neue Inszenierung am Theater Junge Generation (tjg). „Der Traumschlüssel“ heißt sie und im Untertitel „Eine Theaterreise mit Bildern von René Magritte“. Konzept und Spiel stammen von Heiki Ikkola und Sabine Köhler, die schon früher für das tjg inszeniert haben und dem einen oder anderen vom Dresdner Schaubuden-Sommer her bekannt sein dürften. Hier kooperieren sie als Compagnie Freaks und Fremde, die sich den „Perspektivwechsel“ und die „Neuordnung von Denk- und Verhaltensweisen“ ins Programm geschrieben hat. Das wollte auch René Magritte – der Meister des Phantastischen, Absurden und hin und wieder Erschreckenden, der 1967 in Brüssel starb und den Surrealismus mit erfand. Die Bilder dieses Malers stehen im Mittelpunkt und bilden allen Inhalt. Ja, sie werden von den erfahrenen Puppen- und Schauspielern quasi für die Bühne neu erfunden.
Das Ei, der Himmel, die Wolken, der Regen, das Licht – alle diese Metaphern aus Magrittes Bildern werden in Schauspiel übersetzt. Der Mann, der gerade aus dem Ei geschlüpft ist, öffnet seinen Koffer und findet darin Hemd, Hose, Mantel und den unverwechselbaren Bowlerhut. Jenen runden Hut, den Magritte selbst trug und so oft malte. Das Gemälde vom Mann mit dem Apfel vor dem Gesicht wird übersetzt in den Apfel, der auf urkomische Art im Mund des Schauspielers stecken bleibt. Eine Flasche ist himmelblau, mit weißen Wolken bemalt – ans Ohr gehalten, kann man den Wind hören und ans Auge gehalten, wie durch ein Fernrohr sehen.
Das, was Magritte mit seinen Bildern gemacht hat – Innen und Außen, Groß und Klein, Hell und Dunkel usw. zu vertauschen – das stellen Heiki Ikkola und Sabine Köhler mit Körperspiel, Pantomime, dem gesprochenen Wort, animierten Gegenständen, assoziativen Geräuschen, rasch wechselnder Musik, all den Möglichkeiten von Requisite und Bühnenbild, dem Wechselspiel der Beleuchtung dar. Sie nehmen quasi die anderen Mittel für dasselbe Ziel: Eine Erfrischungskur für unsere Vorstellungskraft. Das ist ganz außergewöhnlich, großartig, erregend. Es ist ein warmer Regen von Einladungen, mit der Phantasie spazieren zu gehen. Magritte würde sich, ohne Zweifel, freuen.
„Es gibt Leute, die erklärbare Mysterien mögen, ich dagegen bevorzuge die unerklärlichen“, soll der Maler gesagt haben. Ein Fisch auf Beinen läuft über die Szene und setzt sich neben den Mann mit dem Melonenhut. Einmal wird es finster, dann dröhnt ein Gewitter.
Möglich, dass diese anspruchsvolle Inszenierung nicht jedermanns Geschmack ist, denn sie erzählt keine Geschichte. Doch große Kunst ist sie allemal. Und durchaus von Kindern ab vier Jahre zu verstehen, denn Magritte selbst hat immer wieder an die Erinnerungen an seine Kindheit angeknüpft: Regen und Schirm, Huhn und Ei, Apfel und Baby. Das kennt jeder. Und jeder weiß, wie gut ein weichgekochtes Ei schmeckt. Noch dazu, wenn es spricht: Iss mich!
(Dresdner Neueste Nachrichten, Andrea Rook)

29.02.2012

Geschwister Grimmig in Karlsruhe und beim Festival Starke Stücke


Foto: André Wirsig

Die Geschwister Grimmig spielen
Der Wolf und die sieben Geisslein
Hanno Wuckasch und Heiki Ikkola gastieren auf der Marottinale in Karlsruhe.
03.März 2012 um 18.00 Uhr im Theater Marotte.
Das berühmteste Versteckspiel der Literaturgeschichte, ein Spiel mit vergnüglicher Anarchie, bestaunenswerten Flachfiguren und richtig guten Verstecken!


Desweiteren ist unser Grimm-Klassiker beim Festival Starke Stücke Rhein-Main zu sehen.
11.03.2012 um 15.00 Uhr
Theater Alte Mühle Bad Vilbel 
12.03.2012 um 10.30 Uhr und 15.00 Uhr
in Frankfurt/Main
14.03.2012 um 10.30 Uhr und 15.30 Uhr
im E-Werk Bad Homburg


  

26.02.2012

Freaks und Fremde Weekend in Berlin

Foto: JSN media-art

24.-26.Februar 2012
Schaubude Berlin
Theater nach René Magritte 
und "Freakshow - The Best In Town"

 

06.02.2012

Horch&Guck: WBS 70 - Schön ist die Jugendzeit

Foto: jSN media-art

WBS 70 - Schön ist die Jugendzeit
Ein Live-Hörspiel mit Heiki Ikkola (Text, Geräusche, Gesang) und Frieder Zimmermann (Musik)

Am 14.Februar 2012 um 20.00 Uhr 
Projekttheater Dresden 
Im Rahmen der monatlichen Hörtheater-Reihe Horch&Guck

Wie sind wir zu denen geworden, die wir heute sind? Ein Junge im ostdeutschen Plattenbau sucht nach dem Sinn des Lebens. Er steht zwischen seinen Eltern, die sich trennen und balanciert auf dem schmalen Grat zwischen Kindheitsträumen und einem brüchigen Alltag.

WBS 70 – Schön ist die Jugendzeit ist eine Erzählung,  die eine Kindheit und ein Erwachsenwerden in einer ostdeutschen Kleinstadt unter die Lupe nimmt. – Wir haben über Sonnenallee gelacht, haben Claudia Rusch und Thomas Brussig gelesen. Was gäbe es über die Jugendzeit in der ehemaligen DDR noch Neues zu berichten?
Unser Projekt schildert einerseits ein Leben im Plattenbau aus der rückblickenden Perspektive eines damals acht- bis zwölfjährigen, andererseits verfolgt es Traumfäden des Aufwachsenden, die in die griechische Mythologie reichen, in amerikanische Filme der achtziger Jahre und in zeitlich schwer zu definierende Erinnerungen hineinragen.
Frieder Zimmermann und Heiki Ikkola haben aus dieser Erzählung, die sie bereits auch als Theaterfassung präsentiert haben, ein Live-Hörstück gemacht, das sich weder vor Intimität noch vor Pathos scheut.



25.01.2012

Nach NRW!

 Foto: André Wirsig

Die Geschwister Grimmig fahren morgen nach Düsseldorf und Bonn und spielen eine vergnügliche Anleitung zum Gehen von Umwegen und das berühmteste Versteckspiel der Literaturgeschichte:


Rotkäppchen - Der Seitenpfad macht gescheiter!
Eine Anleitung zum Gehen von Umwegen und Abkürzungen Inszenierung für Kinder und Erwachsene


Spektakulum Düsseldorf
Freitag, 03.02.2012 um 11.00 Uhr
Der Wolf und die sieben Geisslein
Eine anarchisch-poetische Inszenierung für Kinder und Erwachsene

Theater in der Brotfabrik Bonn
Samstag, 05.02.2012 um 16.00 Uhr
Montag, 06.02.2012 um 10.00 Uhr



23.01.2012

Theaterreise mit Bildern von René Magritte


  Foto: jsn-media-art

DER TRAUMSCHLÜSSEL
Eine Theaterreise mit Bildern von René Magritte 

Kritik zur Premiere:
"Und im Traum gibt es noch Tiger. - Die theatrale Bilderreise „Der Traumschlüssel“ im Theater Junge Generation ist nicht nur für Kinder ein himmlisches Vergnügen.
Eins ist spätestens jetzt klar: Auch Kinder finden es am lustigsten, wenn jemand anderes ordentlich einen auf die Mütze bekommt. Bei der Premiere des Bildertheaterstücks „Der Traumschlüssel“ auf der Studiobühne der Theaters Junge Generation in Dresden gab es jedenfalls die wildesten Lachanfälle, wenn es der Hauptfigur so richtig mies widerfuhr. Dass zwischendurch immer wieder Ruhe einkehrte, die Kindermünder stumm vor Staunen offen standen, liegt vor allem an der unnachahmlichen Fähigkeit von Heiki Ikkola, einen Raum mit winzigen Mitteln auszufüllen.
Der Puppenspieler, Darsteller und Pantomimekünstler bildet zusammen mit seiner künstlerischen Partnerin Sabine Köhler die „Cie. Freaks und Fremde“. Sie gestalteten in Koproduktion mit dem TJG eine theatrale Bilderreise für Kinder ab  vier Jahren. Neben Dresden wird sie demnächst in Berlin, Dreieich und Bonn zu sehen sein. Die Künstler ließen sich von den Bildern René Magrittes inspirieren, kombinierten dessen zentrale Objekte wie Ei, Hut, Tabakspfeife oder Spiegel mit bilderreichen Szenen, fantastischen Lichtspielereien und viel Humor.
Da schlüpft aus einem großen Ei zu Beginn ein schon sehr erwachsener Mann in Feinripp und Socken. Er tastet sich durch die ihm unbekannte Welt, streitet mit einem ferngesteuerten Telefon und findet schließlich in einem Koffer die Utensilien, die ihn zum Menschen machen: Hose, Hemd, Weste und Schuhe. Und ein Hut, natürlich! Die folgende knappe Stunde ist eine Traumreise, in der es nie langweilig wird, denn dieser frisch geschlüpfte Mensch erobert sich die Welt mit den Augen eines Kindes: Voller Neugier. Dabei gibt es vor allem immer wieder etwas zu entdecken. Was die Kinder mit leisen oder lauten Zwischenrufen goutieren: „Ein Apfel!“ – „Wolken…“ – „Koffer, Koffer!“ – „Regenschirm!“
Immer wieder kommen neue kleine Wunder zum Vorschein: Ikkola kämpft mit den Ärmeln seines Jacketts, versucht, ein Frühstücksei zu bändigen und plaudert eine Runde mit einem fischigen Fabelwesen. Und er stellt fest: „Im Traum, da gibt es noch Tiger“. Äpfel regnen aus dem Himmel und eine Kolonie Koffer zieht stumm vorüber. Nur ganz selten setzt Ikkola Sprache ein, die meiste Zeit folgt ein Bild dem anderen, werden alle Sinne angesprochen und immer wieder kleine clowneske Slapstick-Einlagen eingebaut. Gern auch mal ein Rülpser.
Das Ganze ist nicht nur für Kinder bezaubernd anzusehen. Auch erwachsene Herzen, denen das Träumen längst ausgetrieben wurde, erweichen, wenn sich ein freischwebendes Fenster öffnet und Meeresrauschen auf die Bühne flutet. Die live eingespielten Toneffekte von Daniel Williams lassen einen Apfel wie ein Pferd wiehern, den anderen wie ein Baby schreien. Was einen der kleinen Zuschauer später zu der erschütternden Erkenntnis bewegt: „Der isst das Baby!“. Auch die wunderbaren Lichtspiele von Falk Dittrich tragen einen wesentlichen Teil zum Gesamtkunstwerk bei.
Als wäre es keine Absicht, tauchen immer wieder Elemente aus Magrittes Bildern auf – das nennt man dann Kunstvermittlung für die Kleinsten. Zum Glück ist „Der Traumschlüssel“ an keiner Stelle anheimelnd oder infantil-albern. Ikkola und Köhler nehmen ihre kleinen Zuschauer genauso ernst wie die großen.
(Sächsische Zeitung, Johanna Lemke)

Nächste Vorstellung: 
26.01.2012 um 18.00 Uhr
im Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau bei OFF 011 


 

05.01.2012

Im Himmel braucht man keine Schuhe!

Unsere erste Produktion des Jahres 2012 ist eine Koproduktion mit dem tjg.theater junge generation Dresden. Die Bilder von René Magritte haben uns wieder zu einer Theaterinszenierung angeregt. 

DER TRAUMSCHLÜSSEL
Eine Theaterreise mit Bildern von René Magritte für Kinder und Familien auf der Grenze zwischen Puppentheater, Tanz und Bildender Kunst.


Der belgische Maler René Magritte war ein Freund der einfachen Dinge. Auf seinen Bildern finden sich: ein Ei, ein Hut, eine Tabakspfeife, ein Spiegel, der Himmel. Mit diesen Dingen und ihren Abbildern beginnt er zu spielen, zu jonglieren und entwickelt so eine Welt voller Bilderrätsel, Traumspiele und Verwirrungen. Er selbst nennt seine Bilder sichtbar gemachtes Denken.
Wir laden Kinder ab vier Jahren und ihre Familien ein, mit uns auf eine Reise zu gehen, auf der wir den Dingen neue Namen geben, die uns über die weitläufige Straße zwischen Traum und Wirklichkeit führt und die Lust am Denken und Fragen spielerisch entfacht. Da wird ein Mann aus einem Ei geboren, aus den Wolken fallen reife Äpfel, während uns die Fensterflügel zum Meer bringen und eine Horde Koffer bedrohlich vorbei zieht. Wir trinken einen Schluck Himmel und öffnen mit dem Traumschlüssel verborgene Türen …

Theater für Kinder und Familien auf der Grenze zwischen Puppentheater, Tanz und Bildender Kunst.

Das Projekt-Team

Konzept und Spiel: Sabine Köhler, Heiki Ikkola
Mitarbeit Regie: Jörg Lehmann
Dramaturgie: Ulrike Lessmann
Leitung Ausstattung: Sabine Köhler
Mitarbeit Ausstattung: Verena Butze, Yvonne Brückner, Kati Biegel
Musik und Live-Sound: Daniel Williams
Licht: Falk Dittrich
Physical Coaching: Tine Madsen

Die Inszenierung „Der Traumschlüssel“ wurde gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden und die Brotfabrik Bonn.
 
Die Premiere findet am 21.01.2012 um 16.00 Uhr im  tjg.theater junge generation Dresden statt.

Fotos: Stefanie Oeft-Geffarth, Klaus Gigga

Weitere Vorstellungen:

22.01.2012 um 16.00 Uhr tjg. theater junge generation Dresden
23.01.2012 um 10.00 Uhr tjg. theater junge generation Dresden
25.02.2012 um 15.00 Uhr Schaubude Berlin
26.02.2012 um 15.00 Uhr Schaubude Berlin
04.03.2012 um 16.00 Uhr tjg. theater junge generation Dresden
05.03.2012 um 10.00 Uhr tjg. theater junge generation Dresden
13.03.2012 um 10.30 und 16.00 Uhr Festival Starke Stücke Rhein-Main / Bürgerhaus Sprendlingen
18.03.2012 um 16.00 Uhr Brotfabrik Bonn
19.03.2012 um 10.00 Uhr Brotfabrik Bonn

26.12.2011

Überfahrt mit Freaks und Fremden


Foto: André Wirsig

Zum Jahresausklang:
FREAKSHOW - THE BEST IN TOWN 
30.12.2011 um 20.00 Uhr
31.12.2011 in Ausschnitten zur Silvesterparty
im Societaetstheater Dresden

Performance: Sabine Köhler und Heiki Ikkola
Musik: Daniel Williams / Licht: Falk Dittrich 

Unsere Hommage an das Fremde, Abgründige und Unmögliche. Zum vorerst letzten Mal in Dresden zu sehen. Im nächsten Jahr wieder auf Tour in Europa.
Wir danken unseren Freunden und Förderern für ein wildes und schönes Jahr. Alles Gute für 2012! Friede den Hütten! Auf bald!

19.12.2011

Das Blaue Einhorn und Heiki Ikkola

WILDER JÄGER UND LIEBER JOSEF


Weihnachten und die Rolle des Mannes - ein gewagter Ritt durch Musikstile, Szenen, Zeiten und Bilder. Vom Sonnengott, über Josef, allerlei Engel, die nagetrunkenen drei Könige, den Sternsucher, das Raachermannel, Wotan, den expressionistischen Rufer bis zum süßen Knaben, um den sich das ganze Weihnachtsfest ja dreht.


19.-22.12.2011 um 20.00 Uhr
23.12.2011 um 18.00 und 21.30 Uhr
25./26.12.2011 um 20.00 Uhr

05.12.2011

Minotauros in der Justizvollzugsanstalt Dresden

MINOTAUROS IM LABYRINTH
Erkundungen mit Frauen der JVA Dresden
 Ein Projekt von Yvonne Dick und Sabine Köhler

16. + 17.12.2011 19.00 Uhr 
Justizvollzugsanstalt Dresden - Hammerweg 30 - 01127 Dresden

Zeus entführt Europa als weißer Stier übers Meer nach Kreta und zeugt mit ihr einen Sohn - Minos. Dieser versucht,  Poseidon zu überlisten und der Gott rächt sich - nicht etwa an Minos - sondern an dessen Gattin Pasiphae. Sie entbrennt in Liebe zu einem göttlichen Opferstier und ein Wesen wird geboren - ungleich allen –
mit menschlichem Körper und dem Kopf eines Stiers - unerträgliche Schmach für Minos.  Daidalos soll einen komplexen Bau ersinnen - zur Sicherheit - aus dem niemand herausfinden kann. Minotauros wird vor allen Augen verborgen - ein Leben im Labyrinth - allein und unsichtbar.   
Zeit vergeht. Gerüchte kursieren. Menschen verschwinden.Theseus findet sich durch die verwirrenden Gänge, den Faden der Ariadne in der Hand. 
Kreta wird zerstört, Ariadne ausgesetzt. Daidalos ist auf der Flucht. Ikarus Flügel brennen. Das Zeitalter der Vernunft hat begonnen.


Gerüchte winden sich, wandeln als Mythen die Zeit. Verzerrte Schattenbilder vergangener Welt überleben. Lange. Dreitausend Jahre europäischer Kultur - doch das sanfte Schnaufen des uralten Stiers hallt immer noch durch die Gänge.

Erkundungen inhaftierter Frauen - spielerisch - fragmentarisch - assoziativ - 
auf den Spuren des Minotauros in der JVA Dresden.  
Ein Parcours im Gefängnis mit Masken, Puppen und bewegten Menschen.

  
Einlass nur mit Personalausweis 18.00-18.30 Uhr!
Anmeldung [Name + Personalausweisnummer + Adresse] vom 05.-09.12 .2011  unter theater@jvadd.justiz.sachsen.de
 
Projektleitung:     Yvonne Dick/Sabine Köhler
Licht:                      Falk Dittrich
Unseren herzlichsten Dank an alle Mitarbeiter der JVA für die freundliche Unterstützung dieses Projekts!